Colorit

Ein
keramikverstärkter
Verbundstoff
speziell für die Schmuckbranche entwickelt.

Hohe Haft-, Stoss- und Verschleiss-festigkeit.

Gute Beständigkeit
der Farben.

 

Ob in der klassischen Farbensprache oder als trendiger Blickfang. Mit seinem neuartigen Materialkonzept gewinnt Colorit zahllose Freunde. Und das ist, in Anbetracht der kreativen Möglichkeiten, wirklich nicht verwunderlich. Colorit, was ist das eigentlich genau, lautet eine häufige Frage. Die nicht weniger seltene Antwort: Colorit ist ein Verbundwerkstoff!
So weit, so gut! Aber was heißt das eigentlich konkret?
Aus wissenschaftlicher Sicht spricht man dann von einem Verbundwerkstoff, wenn die Vorteile einzelner Werk-stoffkomponenten gezielt herangezogen werden, um neue Materialeigenschaften zu erhalten. Die positiven Merk-male einzelner Werkstoffbestandteile werden miteinander kombiniert.
Colorit ist ein solcher Verbundwerkstoff und besteht aus einer Flüssigkeit und einem Feststoff. Diese beiden Bestandteile sind so konstruiert, daß durch deren Kombination sehr spezifische Materialeigenschaften erreicht werden. Das klingt zwar etwas kompliziert, ist im Grunde aber ganz einfach und hat vor allem zur Folge,
daß das so entstandene Material die hohen Eigenschaften aufweist, die es für seinen Verwendungszweck erfüllen muß.
Die Werkstoffkunde spricht deshalb zu Recht von einer Konstruktion.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Kunststoffen entsteht
bei der Aushärtung von Colorit ein dreidimensionales räumliches Netzwerk, indem Füllstoffpartikel fest verankert sind. Kombiniert mit weiteren gesteuerten Mechanismen entstehen Eigenschaften wie Härte, Festigkeit, Lösungsmittelresistenz und hervorragende Polierbarkeit. Ähnlich ausgeklügelt ist auch die Konsistenz von Colorit. Kieselsäure, deren kugelförmige Partikel nur 10 bis 40 Nanometer groß sind, weist eine extrem große Oberfläche auf.
Zur Verdeutlichung: Nur 20 g Kieselsäure entsprechen der Oberfläche eines Fußballfeldes. Und genau diese Eigen-schaft wurde bei Colorit gezielt zur Einstellung der Konsistenz genutzt.
Die Aushärtung oder Polymerisation erfolgt mit Licht.
Der wesentliche Vorteil besteht darin, daß Colorit zu jedem gewünschten Zeitpunkt gehärtet werden kann. Außerdem wird durch die gesteuerte Lichtpolymerisation der Polymerisationsgrad erhöht und die physikalischen Eigenschaften verbessert. Verglichen mit der Heißhärtung entstehen bei der Lichthärtung keine thermischen Spannungen an der Grenze zwischen Colorit und Metall, wodurch eine sehr gute Haftung erzielt wird. Stabilisatoren verhindern darüber hinaus eine vorzeitige Polymerisation durch den Einfluß von Luftsauerstoff und schützen das gehärtete Material vor schädigenden UV-Strahlen. Verbundwerkstoffe sind also sehr komplexe und sehr hochwertige Materialien. Man spürt, daß viel dahinter-steckt, wenn man mit ihnen arbeitet.

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